Wir bauen einen potenten Virtual Reality PC! [Teil 1]


Hinweis zur Fairness vorweg:
Dies ist keine sponsored Artikelreihe – jedoch haben uns Adata und NZXT freundlicherweise Arbeitsspeicher, SSD, sowie Wasserkühler und Gehäuse für das Projekt zur Verfügung gestellt. Alle anderen Komponenten wurden von uns regulär gekauft. Zu ersteren bauen wir in die entsprechenden Teile der Artikel-Reihe faire Rezensionen ein. Die Wahl der beiden genannten Hersteller liegt unserer Recherche hinsichtlich Kosten-/VR-Nutzenfaktor, sowie persönlicher Präferenz zu Grunde.
Des Weiteren bauen wir an passenden Stellen Affiliate-Links zu Amazon ein, mit denen ihr uns freiwillig ohne Mehrkosten unterstützen könnt, wenn ihr dies wollt.

Diese und andere Fragen brennen vielen ja vor der Anschaffung einer Virtual Reality Brille auf der Seele: Welche Hardware sollte angeschafft werden, um ein gutes Erlebnis in der Virtual Reality zu gewährleisten? Welche Teile kann ich günstig beziehen, bei welchen Komponenten darf es ruhig teurer sein und was ist außerdem hilfreich um reibungslos mit der Oculus Rift, HTC Vive und Co spielen zu können?

Auch wir bei den Freaks stellen uns diesen Fragen: Mit freundlicher UNterstützung des amerikanischen Herstellers NZXT und des taiwanischen Speichergigantens Adata bauen wir ein System, das sowohl in Sachen Preis als auch Leistung mehr als befriedigend ausfällt. Das System reicht vollkommen aus um aktuelle Titel auf den höchsten Grafikeinstellungen genießen – und sich auch in der VR-Brille ohne jegliche Abstriche austoben zu können.

Die Wahl der Teile

Unser Ziel war, bewusst nicht zu dem teuersten der Teuersten greifen, nur um das maximal verfügbare Hardwarepotenzial auszuschöpfen. Eine VR-Brille allein sprengt gut und gerne Mal ein Loch in so manche Geldbeutel, da darf es nicht unbedingt finanziell an der befeuernden Hardware mangeln. Rein in Sachen Grafikleistung wollten wir keine Kompromisse eingehen; gingen das Projekt jedoch schon vor der Veröffentlichung der Nvidia GeForce GTX 1080Ti an. Deshalb haben wir „nur“ zur Founders Edition der GTX 1080 gegriffen.

Das selbe trifft auf den Prozessor zu: Diesen hatten wir bereits vor Release der AMD Ryzen CPU auf dem Tisch liegen. Wir werden die Reihe gegebenenfalls um ein zusätzliches Kapitel ergänzen, um technische Vergleiche und Kosteneinsparungen hinsichtlich der neuen Zen-Produktreihe aufzustellen. Da wir wie eingangs erwähnt, nicht unbedingt den finanziellen Rahmen sprengen möchten, greifen wir auf ein älteres Mainboard mit passendem Sockel.

Nachfolgend die genaue Liste – exklusive kosmetischer Bauteile, zu denen wir im letzten Teil der Reihe kommen:

Wieso NZXT?

Das S340 Elite von NZXT ist ideal auf VR-Gaming ausgerichtet

Der kalifornische Hersteller fokussiert sich auf seine erstklassigen und preiswerten Gehäuse-Lösungen. Von modern bis hin zu professionell ist alles was das PC-Gamerherz höher schlägt vertreten. Zusätzlich umfasst das Repertoire Kühlungssysteme, sowie Netzteile und anderes Zubehör wie in etwa Beleuchtungen. Mit dem S340 Elite bot sich das perfekte Gehäuse für Virtual Reality Geplänkel an:

Neben der feschen Klarsichtscheibe aus gehärtetem Glas wartet die innovative Möglichkeit, Virtual Reality Headsets an passenden Frontanschlüssen zu verwenden und so 30-40 Zentimeter Kabellänge zu sparen, auf uns. Als konsequente Weiterentwicklung des schon zuvor sehr beliebten S340 kommt der Elite außerdem mit dem ikonischen NZXT Puck daher (wir berichteten).

Wir mussten nicht lange überlegen, zu welchem Gehäuse wir für das Projekt greifen.

Wieso Adata?

Die XPG Dazzle von Adata sind ein guter, hübscher Mittelweg zwischen Preis/Leistung

Ohne hier Klischees über fernöstliche Preisvariationen bedienen zu wollen, bietet Adata in unseren Augen den günstigsten (SSD-, sowie Arbeits-)Speicher an – ohne vehemente Abstriche in den Punkten Verarbeitung und Leistung zu machen.

Für das Betriebssystem und die handvoll Spiele, die am meisten gestartet werden, ist eine Solid State Drive die einzig wahre Option. Außerdem wollten wir aufgrund des Sichtfensters für entsprechende RGB-LED-Action sorgen, weswegen der brandneue XPG Dazzle Arbeitsspeicher aus dem gleichen Hause wunderbar geeignet ist. Dieser lässt zwar nicht die Farben oder das Muster steuern, kommt dafür jedoch mit einem sehr moderaten Preis pro Gigabyte daher.

Da das Gehäuse weiß ist, das gesamte, von uns angepeilte Farbthema auch in das Farbspektrum (Weiß, Lila, Rot) fällt, ist die statische Dazzle-LED in rot kein Manko. Der einzige für uns relevante Nachteil ist der Umstand, dass sich auch das Muster des LED-Breathings nicht verstellen lässt.

Hier hilft der Kraken X42 von NZXT aus: Wir passen den LED-Mirror des Kühlers dem Dazzle-Effekt von Adata an und schon ergibt das Ganze wieder ein passendes Gesamtbild.

Aufbau der Artikelserie, Vorschau

Wir haben geplant, jede Woche einen Artikel zum Bau des VR-Computers zu veröffentlichen. Im ersten Teil befassten wir uns mit der Auswahl der Komponenten – in Teil 2 wiederum geht es an den reinen BuildLog des Systems; wenn keine Stricke reissen inklusive eines Videos meiner Wenigkeit.

Der dritte Artikel der Reihe befasst sich im Detail mit den Leistungsdaten des Gaming-PCs, inbesondere beleuchten wir den Speicher aus dem Hause Adata mit gängigen Benchmarks und aktuellen VR-Titeln und betrachten das NZXT VR-Gehäuse sowie die Wasserkühlung genauer.

Teil 4 wird ein Resumé und Fazit inklusive einiger Alternativ-Komponenten und Tipps, worauf ihr bei ihrer Auswahl achten müsst. Als Kirsche auf dem Sahneberg verschönern wir das Innenleben durch weisse Kabel und passende RGB-LEDs.

Falls ihr Ideen oder Fragen habt, die wir in den kommenden  Wochen in unserer Berichterstattung berücksichtigen sollen, schreibt uns doch einfach in die Kommentare (hier oder auf Facebook)! Auch auf Twitter (@VRFreaksDE) oder per Kontaktformular bieten sich hierzu Möglichkeiten an.


Herzlichen Dank an Adata und NZXT für die Bereitstellung der jeweiligen Komponenten zu Testzwecken.

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