Test: Teufel Bamster

Teufel Bamster

Jeder kennt die Situation: Man ist mit ein paar Freunden zusammen, grillt im Garten, am See oder sonst wo oder sitzt gemütlich zusammen und redet. Meist fehlt dann die musikalische Untermalung. Natürlich könnte man jetzt einfach über die Smartphone Lautsprecher die Musik laufen lassen aber so richtig überzeugend ist das eben nicht. Aber Gott sei Dank leben wir ja im  21ten Jahrhundert und da muss das auch nicht mehr sein. Denn es gibt Geräte wie beispielsweise den Bluetooth Lautsprecher Bamster aus dem Hause Teufel und genau diesen möchten wir Euch in diesem Test genauer vorstellen.

Verpackung und Inhalt

Teufel Bamster VerpackungVor dem Auspacken begrüßt Euch der Bamster in einer wirklich schlichten und schicken Verpackung. Diese erinnert einen schon sehr stark an andere Produkte von einem gewissen Apfel Hersteller. Schön stabil und vom Platz her perfekt ausgenutzt. So gefällt uns das. In der Packung selbst findet sich dann der Lautsprecher, ein USB Ladekabel, ein 3,5 Klinke Kabel für Quellgeräte ohne Bluetooth und die obligatorische Bedienungsanleitung die eh keiner liest. Leider liegt dem USB Kabel kein Ladegerät bei. Also entweder müsst Ihr das Netzteil Eures Smartphones nutzen oder aber euch ein separates dazu kaufen. Das hätte Teufel gerne noch dazu legen dürfen.

Nach der bereits sehr wertigen Verpackung schafft es das Gerät selber hier die Latte noch einmal etwas höher zu legen. Hier kommt ein Aluminiumgehäuse mit einer Metalllackierung zum Einsatz. Das fühlt sich nicht nur super an, sondern sieht auch super aus. An der Unterseite des Bamsters ist Gummi angebracht damit er nie seinen Halt verliert und immer wie angewurzelt fest steht.

Um das Musikerlebnis nachher auch einfach zu steuern, hat Teufel hier nur eine Einzige Taste verbaut. Diese findet sich ganz rechts und kann entweder nach oben oder unten gedreht, um die Lautstärke zu regulieren, oder auch gedrückt werden um den aktuellen Song zu pausieren oder fortzusetzen.

Teufel Bamster InhaltDas Ganze funktioniert wirklich erstaunlich gut. Das Drehrad fühlt sich gut an und die einzelnen Lautstärkestufen sind super zum Einstellen. Auf der Rückseite des Lautsprechers befinden sich noch ein paar Kleinigkeiten. Da wäre zum Einen der Ein/Aus Schalter, der USB Port zum Aufladen und ein 3,5 Klinken Eingang um auch Audiogeräte anzuschließen, welche noch kein Bluetooth beherrschen. Dieser sollte aber heutzutage für die wenigsten noch relevant sein. Trotzdem gut, dass er für den Notfall vorhanden ist.

Klangbild und Features

Aber genug zum Aussehen und der Verpackung. Wie schlägt sich der lange Lulatsch im Einsatz? Laut Teufel soll er in jeder Hinsicht einen besseren Klang als sein Vorgänger liefern. Aber welcher Hersteller sagt das nicht von einem Nachfolger Modell.

Teufel BamsterDer Klang ist sehr solide. Egal welches Musikgenre Ihr hört, der Bamster bringt die Musik wirklich super rüber. Die Klänge sind klar, der Bass spürbar und auch die Höhen kommen gut durch. Ganz hundertprozentig kann er aber trotzdem nicht überzeugen. Habt Ihr schon mal ein Bose Soundlink Mini 2 gehört, werdet Ihr den Teufel Bamster wahrscheinlich nicht als besonders gut empfinden.

Irgendwie fehlt doch noch das kleine Bisschen mehr für den vollen  klangliche Umfang. Im Vergleich klingt er etwas “flach”. Hier muss man fairer Weise aber sagen, dass der Bose Lautsprecher euch gut das Doppelte kostet. Daher ist der Klang unserer Meinung nach für den Preis von 130€ gut genug.

Teufel Bamster Rückseite

Der Bamster bringt dafür noch ein paar wirklich nette Features mit. Ihr könnt nämlich auch damit telefonieren. Dank eines eingebauten Mikrofons könnt Ihr ankommende Anrufe über die Multifunktionstaste ganz leicht annehmen und dann wie im Auto per Fernsprecheinrichtung telefonieren. Sowohl die Sprachqualität des Anrufers als auch Eure eigene sind hier wirklich gut. Euer gegenüber wird keinen Unterschied feststellen.

Zusätzlich gibt es noch den Partymodus. Ihr könnt zwei Smartphones gleichzeitig mit dem Lautsprecher verbinden und schnell die Wiedergabe wechseln, falls einer Eurer Freunde euch einen neuen oder einfach nur seinen alltime-favourite Song zeigen möchte.

Wie sieht es denn zuletzt noch mit der Ausdauer aus? Teufel verspricht gute 12h ununterbrochenen Musikgeschmack. Hier können wir bedenkenlos zustimmen. Natürlich kann die Zeit etwas variieren je nachdem wie laut Ihr Musik hört, aber 8-10h sind immer drin.

Fazit

Ist der Teufel Bamster also eine gute Wahl wenn Ihr mal etwas Musik für die nächste Grillparty braucht? Für uns auf jeden Fall! Optisch und auch haptisch ist das hier wirklich ein sehr edles und gut verarbeitetes Gerät. Die Bedienung ist super simpel, er hält selbst dann durch wenn Ihr bis zum nächsten Morgen feiern möchtet und gibt Euch noch die Freiheit von mehreren Geräten Musik zu streamen. Der Klang überzeugt zwar nicht auf ganzer Linie aber bei dem Kaufpreis darf man auch nicht mehr erwarten.

 

Teufel Bamster

139,99€
Teufel Bamster
8.6

Verpackung und Inhalt

8/10

Gehäuse und Verarbeitung

10/10

Klang

8/10

Features

9/10

Positiv

  • Sehr gut verarbeitet
  • Kinderleichte Bedienung
  • Party Modus / Freisprecheinrichtung
  • Batterielaufzeit
  • Notfall 3,5 Klinke Anschluss

Negativ

  • Kein Netzteil enthalten

One thought on “Test: Teufel Bamster

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