Test: Mortal Blitz

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Shooter findet man auf der Playstation 4 zu genüge. Doch wie sieht es aus, wenn man durch die VR-Brille blickt? Da wirkt es bisher noch etwas mager. Zum Glück gibt es kleine Titel wie Mortal Blitz welche die Shooter-Front der PS VR weiter befeuern. Doch was darf man von dem Spiel erwarten? Genau das und noch mehr erfahrt ihr in unserem Test.

Feuer frei!

Mit dieser Einstellung kann man schon mal heran gehen, wenn man Mortal Blitz startet.

Die Steuerung ist schnell erklärt – in jeder Hand tragt ihr eine Waffe, die ihr blitzschnell ablegen könnt um so auf einen Taser-Strahl zu wechseln. Jener dient nicht nur der Optik, sondern ermöglicht die Interaktion mit der Umgebung beziehungsweise Schaltern, Kisten, Fässer und Granaten die ab und an mal den Weg in euren Bereich finden.

Was sich jetzt schon generisch anhört, wird auch im Laufe des Spiels nicht wirklich besser. Eure Deckung, hinter der ihr die meiste Zeit verbringt, wird fast immer aus Türen oder irgendwelchen großen Metallkisten bestehen. Stören sollte dies jedoch nur die wenigsten, denn das Gameplay an sich macht wahnsinnig Spaß.

Kaum bewegt Ihr euch aus der Deckung heraus, schon findet ihr euch mit den Move-Controllern im direkten Zweikampf mit feindseligen Söldnern oder Aliens. Hier ist es wiederum euch überlassen, ob ihr mit einer Waffe, Zweihändig oder in Kombination mit Handgranaten oder ähnlichem an den Start geht. Sobald der Gegner leicht angeknackst ist, erhaltet ihr die Möglichkeit diesen in die Luft zu befördern und per Slowmo-Kombo-Angriff auszuschalten. Dabei ist gutes Timing gefragt was das Nachladen der Knarren angeht, ein erfolgreicher Angriff belohnt euch jedoch mit Bonus-Punkten einem sehr zufriedenstellenden „Vanquisher!“ oder „Hunter!“ Sound, der schon stark an ein gewisses Fatality! Der Mortal Kombat-Reihe erinnert. Vielleicht weil beides menschlich ist? Wer weiß.

Cyberpunk? Revolution? Alles egal

Wer jetzt davon ausgeht, bei Mortal Blitz handelt es sich um eine reine Tech-Demo der liegt fast richtig. Eine große Einleitung zur Geschichte existiert nicht und auch die Kampagne ist mit etwas weniger als zwei Stunden für einen Download-Titel zwar im Rahmen aber dennoch sehr kurz.

Eure Zentrale worüber ihr Zugriff auf Optionen und Missionen habt.

Was den Story-Modus nicht weniger spaßig macht, denn er ist sich seiner klischeehaften Story und der überzeichneten Figuren komplett bewusst. Doch statt hier einen Spagat zu versuchen, konzentriert man sich weiter auf das überdrehte Action-Konzept.

So erledigt man Gegner für Gegner, einem nach dem anderen ohne dabei eine wirkliche Vielfalt an Gegnertypen zu beweisen. Schießen, Granate nachladen, den Feind in Slow-Motion zerstören und weiter zur nächsten Deckung. Damit wisst ihr auch schon alles über Mortal Blitz was es zu wissen gibt.

Fazit

Wer sich also wieder einen Rail-Shooter á la House of the Dead oder Time Crisis wünscht, darf hier beruhigt zuschlagen. Die Inszenierung ist mit dem leicht angehauchten 2000er Synthie-Soundtrack sehr stimmig, die Action sorgt in VR für genug Bewegung und auch die Grafik darf sich mit einem Resident EVil 7 messen. Dennoch ändert das alles nichts an der Tatsache, dass Mortal Blitz am Ende des Tages eher wie eine Tech-Demo aus der Spielhalle wirkt als ein eigenständiges Spiel.

Mit zukünftigen Updates und neue Episoden lässt sich dieses Problem mit Sicherheit lösen. Bis dahin gehen wir weiterhin auf Highscore-Jagd!

Wer Lust hat bei dieser Highscore-Jagd mitzumachen, der sichert sich am besten gleich sein Guthaben für den Playstation-Store und unterstützt uns mit diesem Ref-Link!

Mortal Blitz

Mortal Blitz
7

Audiovisuelle Qualität

8/10

Inhalt / Umfang

6/10

Gameplay

9/10

Geschichte

6/10

Positiv

  • Toller VR-Effekt
  • Keine Gefahr von
  • Realistisches Deckungssystem

Negativ

  • Belanglose Geschichte
  • Nur ca. 2 Stunden Spielzeit

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