Report: Elite Dangerous – Die Rückkehr der Thargoids

Schon vor einigen Tagen entdeckten Piloten des Elite Universums gleich zwei Thargoid-Basen nahe dem Plejaden-Nebel im Sternbild Stier. Doch was nun? Was verbirgt sich hinter diesen Mysterien?

Nachdem erste Bilder in den Sozialen Netzwerken und Videos auf Youtube veröffentlicht wurden, wo eindeutig nicht-menschliche Objekte erkennbar sind, überschlugen sich die Ereignisse. Die Community des Elite Universums besucht zahlreich die Objekte in den Systemen  HIP 19026 und HIP 14909. Und an dieser Stelle eine Spoilerwarnung! Wer selbst entdecken will, was dort vor sich geht, sollte hier aufhören zu lesen.

Im System HIP 19026 auf dem Planeten  B 1 C (LAT -18 : LONG -152) fand man die erste Position.

Eine der Thargoid-Basen, mit braunem Nebel verdeckt.

Was genau dieses Objekt darstellt weiß niemand, doch spekuliert wird, dass es ein großes “Mutterschiff” oder eine ganze unterirdische Basis, beispielsweise eine Brutstätte darstellt. Tatsache ist, dass an dieser Basis keinerlei Aktivitäten festgestellt wurden. Diese hier scheint tot zu sein, oder mindestens deaktiviert.

Um das Zentrum herum bilden sich Zacken-artige Fomationen, die aus dem Boden reichen. Diese erinnern stark an die bisherigen Schiffe, die gesichtet wurden. Anders auf HIP 14909, Planet 2A (LAT -28 : LONG -27). Dort gibt es Aktivitäten von seltsamen Drohnen, die um das Zentrum herum fliegen. Und noch mehr, es gibt einen Eingang in die, im Boden eingesetzte Formation. Einen Höhleneingang, welcher geöffnet werden kann, wenn man die Artefakte der Thargoids mit sich trägt. Und hinter diesem Eingang, welcher sich eindrucksvoll mit Musik untermalt öffnet, findet man ein ausgereiftes Höhlensystem mit einem Zentrum, in welchem eine Maschine stationiert ist.

Aktiviert man die Maschine, bilden sich Lichtformationen an der Decke

Mit dieser Maschine kann interagiert werden, indem man verschiedene Artefakte der Thargoids an bestimmten Positionen nieder legt. Diese werden dann aufgenommen und wenn man alle drei fehlenden Objekte abgegeben hat, bildet sich ein unheimlich schön anzusehendes Bild einer Galaxie. Ungewiss – ist es die Milchstraße oder eine andere Galaxie?

Nachdem vor kurzem 2 föderale Groß-Kampfschiffe samt Hilfsflotte zwischen der menschlichen Heimat und den Fundstätten der Barnacles vernichtend geschlagen wurden und die Rückkehr der Thargoids in die Weiten der Galaxie gemeldet wurden, finden nun Piloten diese Heimstätten der Aliens. Erstaunlich dabei ist, dass es keinerlei aggressives Verhalten gibt, weder von Drohnen noch von der Station selbst. Jeder Pilot kann frei landen, mit dem SRV herumfahren und sogar das Feuer auf Objekte eröffnen, ohne Gegenwehr zu erhalten – die Drohnen mal ausgenommen.

Selbst im Inneren nahe der Maschine erhält man kein offenes Feuer oder anderweitige Verteidigungsmaßnahmen. Woher also die Angst?

Zerstörtes Großkampfschiff der Föderation, mit der Nachricht “Thargoids Return”

Generell stellt sich die Frage, was diese Fremden Wesen von uns wollen. Und auch ist bekannt, dass es bereits in der Vergangenheit aggressive Auseinandersetzungen gab. Doch anhand der technischen Überlegenheit der Schiffe und der Tatsache, dass unsere Waffen keinen Schaden verursachen, sollte es für den überlegenen “Feind” ein leichtes sein uns zu vernichten. Warum also tut er es nicht?

David Braben hatte im Teaservideo bereits erwähnt, dass die Technologie und auch die Intension des Gegners eine völlig andere ist, als die menschliche. Entsprechend braucht niemand denken mit menschlichem Denken die Thargoids verstehen zu können. Wir wissen nichts über sie, erlauben uns aber dennoch über sie zu urteilen und “Recht” zu sprechen.

Viele Piloten hatten bereits Begegnungen mit den Thargoids in den Weiten des Alls sowie auf Planetenoberlächen, wo eine seltsame Interaktion der fremden Schiffe mit den Barnacles stattfand. Wenige von Ihnen eröffneten das Feuer und versuchten so, die Aliens an ihrer Arbeit zu stören. Doch solange man nichts weiß, weder über ihre Fähigkeiten, wie auch über Ihre Ziele, sollte niemand voreilige Schlüsse ziehen. Hier gilt eher, abwarten, Tee trinken und nebenbei Vorbereitungen für den schlimmsten Fall treffen.

Und diesen Fall sahen wir bereits, in der Vernichtung föderalen Militärs. Wobei auch hier niemand wusste, wer zuerst geschossen hat oder warum die fremden Schiffe derlei Vernichtung sprechen ließen.

Auch erwähnenswert ist die Reaktion der Thargoids im Inneren der Basis, wenn man eines der Guardians-Fragmente mit sich führt und der Maschine gibt. Erstaunlicherweise nimmt sie dieses sogar an. Führt der Spieler nun mit dem Scanner des SRV einen Scan durch,

Guardian-Artefakt in einer der Ruinen

so reagiert das fremde Objekt seltsam aggressiv und vielleicht sogar “angsterfüllt”. Denn ein Abwehrmechanismus wird aktiviert, der alle Artefakte vernichtet. Die Drohnen greifen den Spieler an, welcher sich dank der Geschütze im SRV trotzdem verteidigen kann.

Die Maschine selbst stößt impulsartige Kraftwellen aus, welche bis zu 5 oder 10 Minuten anhalten und dauerhaft Schaden an allem im Innenraum verursacht. Gleichzeitig bildet sich Hitze, welche ebenso Schaden an Technologien der Menschen zufügt. Ist man zu nah, wird der SRV sogar zerstört. Nun stellt sich also die nächste Frage – Was haben die Guardians mit den Geschehnissen zu tun. Sind sie Feinde der Thargoids, sind Sie unsere Feinde?

Und auch hier ist Fakt: Wir wissen nichts! Lediglich Spekulationen greifen um sich, dass beide Fraktionen in der Vergangenheit Krieg führten. Beide verfügen über Stationen oder Ruinen am Boden und beide sahen weiträumig verdrängt aus. Was also ist passiert? Wer ist uns freundlich gesonnen und wer ist unser Feind? Oder nichts von beidem…

Nichts desto trotz ist klar, dass das Ungewisse für uns eine Gefahr darstellt. Die Könige der sieben Königslande würden sagen, “Winter is comming”. Und auch die alten Römer pflegten zu sagen – Willst du Frieden, so rüste dich für den Krieg. Und spätestens jetzt sollten wir genau das tun.

Ich jedenfalls schaue mit großen Erwartungen in die Zukunft, versuche Rätsel zu lösen und Verbindungen zwischen den Geschehnissen zu knüpfen… Und für mich gilt weiterhin der einfache Grundsatz: “Schieße nie mit Pfeil und Bogen auf einen Panzer, wo du nicht weißt wer drin sitzt oder welche Waffen er besitzt.”

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