Echte VR-Handschuhe – Nah und doch fern

Egal ob Oculus, Valve oder HTC, alle VR-Headsets der großen Hersteller verlassen sich zum Tracken von Hand und Fingerbewegung auf Controller in verschiedenen Formen. Klar ist ebenfalls, dass diese Art der Steuerung die Immersion bricht und einen doch das Gefühl beschleicht, dass man nicht ganz dort ist wo man scheint zu sein.

Das Ziel? Nun ja, um der Realität so nah wie möglich zu kommen muss man seine Hände und Finger benutzen können. Während Oculus das Ganze mit KI Unterstützung realisieren will, gibt es noch andere Ansätze, wie etwa das Sensoryx VRfree Gloves System.

Mit einer breiten Geräteunterstützung versprechen sie genaues Tracking der Hände, inklusive Finger, mit geringer Verzögerung und guter Bequemlichkeit. Während das Gesamtpaket echt verlockend klingt, so stockt einem doch der Atem wenn man den aufgerufenen Preis von 650 CHF bzw. 591,45 € (ohne EUSt.) betrachtet. So manch brauchbares VR-Headset kostet weniger.

Dennoch ist das unserer Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung. Am Anfang steht die Innovation und diese ist teuer. Im Laufe der Zeit wird die Technologie jedoch reifen und dabei günstiger werden, vorausgesetzt es findet sich eine anfängliche Akzeptanz, welche einen Antrieb zur Weiterentwicklung bietet. Wir bleiben gespannt und betrachten die Entwicklung weiter, in der Hoffnung das System irgendwann selbst antesten zu können.


Quelle: Herstellerseite

2 thoughts on “Echte VR-Handschuhe – Nah und doch fern

  1. Ja, diese Handschuhe haben m. E. zukunftsfähiges Potential und werden z. B. bereits bei Flugsimulatoren eingesetzt.
    Ich kann mir aber auch den Einsatz zu Ausbildung im medizinischen Bereich vorstellen.

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