Beat Saber: Nun Teil der Oculus Studios – 360° Modus im Dezember

Das Indie-Rhythmusspiel Beat Saber scheint maßgeblich an dem Erfolg und vor allem Salonfähigkeit von VR beteiligt zu sein, denn auf beinahe allen Plattformen vertreten, kennt mittlerweile beinahe jeder den Adrenalinkick beim musikalischen Zersäbeln schwebender Blöcke. Seit 1. Mai 2018 von dem kleinen Studio Beat Games veröffentlicht, sind die Spielerzahlen auf PC und PlayStation 4 mehr als beachtlich.

Kein Wunder also, dass Facebook gestern angekündigt hatte, dass das Studio aufgekauft und nun Teil der Oculus Games Studios wurde. Der Indie-Entwickler wird ein unabhängiges Studio unter Oculus in Prag werden, so die Pressemitteilung. Der Support und kommende neue Inhalte werden aufrechterhalten und man arbeite bereits an vielen neuen Funktionen. So wird unter Anderem der lang ersehnte 360°-Modus im Dezember ausgeliefert.

Im Licht dieser Ankündigung haben viele Modder der Beat Saber Szene nun Sorge, das Spiel nichtmehr mit Custom Songs ausstatten zu können – welche sich bekanntlich in einer rechtlichen Grauzone bewegen, da die Lieder auf diese Weise ohne Lizenzen weitergegeben werden. „Wir verstehen und schätzen den Mehrwert für Beat Saber durch die Arbeit vieler Modder, sofern sie sich in legalem Umfeld bewegen.“, so Mike Verdu, Director of AR/VR Content bei Oculus. „Der Entwickler-Modus ist nicht für Mods, welche die Rechte an Drittanbieter-Marken verletzen, gedacht.“

Welche Auswirkungen auf Beat Saber als solches das nun genau haben oder ob Modding eingeschränkt werden wird, muss sich zeigen. Immerhin in einem Punkt gibt Verdu Entwarnung: „Beat Saber wird auch in Zukunft auf sämtlichen Plattformen gleichermaßen mit Updates und neuen Inhalten versorgt.


Quelle: Pressemitteilung

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